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- „Lines and Traces“
- Gruppenausstellung
mit Marco Breuer. Mark Francis. Herbert Hinteregger. Thomas Locher
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- Vernissage:
Samstag, 17. September 2005, 19 Uhr
- Einführung:
Gudrun Meyer, Galerie Kornfeld, Bern
- Dauer
der Ausstellung: 20.
September bis 19.November 2005
- Die
Eröffnung findet am Abend der 1. “Kurzen
Nacht der Galerien“ in Mannheim statt.
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- “My eye focuses on a fine black line.
Then, without much hesitation, I
begin to trace the line´s meandering course.
- Gracefully curving and looping it
navigates its way around the broad surface in front of me.
- It is a line with no clear beginning
or end – at liberty to wander – a multi-directional line sometimes intersecting and
- crossing other lines with
which it interweaves.” Andrew Cross, “Mark Francis
– Elements”
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- Die
Kompositionen in Mark Francis Gemälden und Monotypes erinnern an
organische Strukturen und einen Blick durchs Mikroskop. Medizinische Lehrbücher
aus dem 19. Jahrhundert und naturwissenschaftliche Illustrationen dienen ihm
als Inspirationsquelle. Weiche abstrahierte Formen, die an Zellen, Blätter oder
Bakterien denken lassen, bilden mit lasurenartige Schichtungen eine imaginäre
Räumlichkeit und sind weit entfernt von klinischer Sterilität. Linienförmige
Netze und feinstoffliche Gebilde scheinen sich über den Bildrand auszudehnen,
zu wachsen, sich zu verdichten oder loszulösen. Die Bildwelt von Marc Francis
macht die Dynamik zwischen Ordnung und Chaos, Ruhe und Wachstum, Vereinzelung
und Verknüpfung, Dichte und Bewegung sichtbar.
- Arbeiten
des irischen Künstlers ( *1962) wurden weltweit gezeigt, u.a. in der
Ausstellung “Sensation” und befinden sich neben der Saatchi Collection in
wichtigen Museumssammlungen, u.a. in der Tate Gallery London.
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- Mit
zähflüssiger Kugelschreiberfarbe setzt Herbert Hinteregger seine
malerische Position um. Die satte und schillernde Farbe fängt Licht und
Reflexion ein, lässt den Blick des Betrachters abtauchen und hält ihn
gleichermaßen an der Oberfläche. Strahlenförmige Linien oder Geometrien, die an
Fischschwärme, Datenströme oder unsichtbare Netzwerke erinnern, liegen auf
flächigem Farbauftrag. Linie und Farbe verschmelzen, Grafisches und Malerisches
vermischt sich, eine Haltung, die auch in seinen raumgreifenden Installationen
und Skulpturen mit leeren Kugelschreiberhülsen deutlich wird.
- Herbert
Hinteregger (*1970) lebt und arbeitet in Wien. Der aktuelle Katalog ist zu
seiner Einzelausstellung 2005 in der Neuen Galerie Graz erschienen.
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- Marco
Breuer ist experimentierfreudig. Seine fotografischen Arbeiten entstehen ohne
Kamera. Breuer lotet das Medium der Fotografie immer wieder neu aus. So
bearbeitet er empfindliches Fotopapier mit einer brennenden Zündschnur,
belichtet Körperteile oder Alltagsgegenstände, schleift Oberflächen vom
Fotopapier ab und legt mit Hilfe von Rasierklingen farbige Schichten in Linien
und Streifen frei. Sandkörner und andere Fremdkörper, die unter dem Bildträger
liegen, bilden kleine Einkerbungen an der Oberfläche und erzeugen den Eindruck
von Dreidimensionalität. Die chemischen oder mechanischen Prozesse hinterlassen
ihre Spuren auf dem sensiblen Papier, zeigen die Kräfte, die mit „sehr stark
kontrolliertem Zufall“ (M. Breuer) an der Entstehung gewirkt haben. Die
jüngsten Unikate faszinieren durch den Gegensatz strenger Linien und weicher
Unregelmäßigkeiten, die auf der farbig brillanten Oberfläche zusammentreffen.
- Marco
Breuer (*1966) gebürtiger Deutscher, lebt und arbeitet in New York. Internationale Ausstellungen u.a.
- 2005 im P.S.1, Contemporary Art, New York. Arbeiten in öffentlichen
Sammlungen u.a. im Museum of Modern Art, New York, San Francisco Museum of
Modern Art, Staatsgalerie Stuttgart u.a.
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- Thomas
Locher
- In seinen Installationen
und Textarbeiten beschäftigt sich Thomas
Locher mit der Komplexität rhetorischer und linguistischer
Modelle. Der Künstler benutzt Botschaften und entwirft grammatikalische
Ordnungen, um sie gleichermaßen kritisch zu hinterfragen.
In seinen jüngeren Arbeiten legen sich gestische Linien
und Knäuel über streng linear angeordnete Sätze und Texte.
- Das Prinzip Sprache als
offenes und lebendiges System wird in den verspiegelten
Glasarbeiten, die in der Ausstellung gezeigt werden, besonders
deutlich.
- Thomas Lochers Werke sind
in internationalen Sammlungen und Museen vertreten, wie
z.B. Pinakothek der Moderne, München, Kunstmuseum Stuttgart,
Kunsthaus Zürich.
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- Copyright:
Bernhard Knaus Fine Art.
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