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INGO MELLER

BIOGRAPHIE

AKTUELLES

Ingo Meller

Darben und Schwelgen, Arbeiten 2010 - 2012

Eröffnung: 7. März 2012, 19 Uhr

Einführung: Dr. Jörg Daur, Museum Wiesbaden

Ausstellungsdauer bis 11. Mai 2103

 

 

 

Gruppenausstellung bei BKFA:

 

Callum Innes, Ingo Meller, Wilhelm Mundt, Robert Zandvliet, Remy Zaugg

04. Mai bis 28. Juli 2012

Ausstellungsbesprechung von Christoph Schütte in der FAZ vom 13.07.2012

 

 

 

Ingo Meller setzt sich mit Grundelementen der Malerei auseinander: Leinwand, Farbe, Farbauftrag.

 

Leinwände, deren Form sich an dem Verlauf der Webfäden orientiert, werden als Bildfläche direkt auf die Galeriewände geklebt und so zum

Wand-Bild. Die Farbigkeit roher Leinwand und das Fehlen eines Trägers für den traditionellen Bildgrund betonen die Flächigkeit des Bildes

und lassen die Malerei besonders plastisch und stofflich erscheinen.

 

Die verwendeten Ölfarben sind gebrauchsfertige Produkte diverser Hersteller, welche für das jeweilige Bild ausgewählt, zusammengestellt und

unvermischt zum Einsatz kommen. Meist werden drei oder vier Töne kombiniert, deren Zusammenstellung vor der eigentlichen Arbeit am Bild

festgelegt wird. Dabei steht jede aufgetragene Farbe in mehrfacher Relation: zur Farbigkeit der Leinwand, zu den Mitfarben und zu dem sich

aus Leinwand und Pinselstrichen ergebenden räumlichen Geflecht. Senkrechte oder waagerechte rasch ausgeführte Pinselstriche setzen die

Farbe auf die Leinwand. Die Farbsetzung ist dadurch unwiederholbares Resultat des jeweiligen Augenblicks, das nicht verbessert oder entfernt

werden kann. Gestik, Kalkül und Erfahrung sind dabei im Einzelnen unidentifizierbar.

 

Ingo Meller mutet uns zu, zwei Dinge in der Betrachtung seiner Werke auszuhalten: Das Unfertige und gleichzeitig das Vollkommene. Unfertig

wirken die Arbeiten, weil es keine abschließende Farbschicht gibt, man sieht den rohen Malgrund und den groben Farbauftrag. Vollkommen

sind sie, weil sie in den Augen des Betrachters als Ganzheit, als Bild empfunden werden. Sichtbar entsteht ein Bild, unvollkommen und

vollkommen zugleich. Er kann darin schwelgen; aber es ist doch nichts als Leinwand, Farbe, und Farbauftrag, auf die der Betrachter darbend

immer wieder zurückgeworfen wird.

 

Ingo Meller, 2010-27

2010/27

93,8 x 76,4 cm

Ölfarbe aufLeinwand

Dianthusrosa, Williamsburg

Elfenbein, Akademie 200

Silber, Winsor & Newton 617

Preis auf Anfrage

 

 

Ingo Meller, 2010/05

2011/05

190 x 148,9

Ölfarbe aufLeinwand

verkauft

 

 

Ingo Meller, 2011-10

2011/10

94,1 x 72,5 cm

Ölfarbe aufLeinwand

Preis auf Anfrage

 

 

Ingo Meller, 2010-01

2010/01

94,4 x 72,5 cm

Ölfarbe aufLeinwand

Preis auf Anfrage

 

 

Ingo Meller, 2010_03

2010/03

94,6 x 73,6 cm

Ölfarbe aufLeinwand

Preis auf Anfrage

 

 

Ingo Meller, 2010

2010/24

Ölfarbe aufLeinwand

190,3 x 144,9cm

Cölinblau, Rubens 536

Königsblau hell, Mussini 485

Scheveninsblau hell, Scheveningen 40

Königsblau dunkel, Mussini 486

Lichtblau, Pebeo 33

Kadmiumpurpurrot, Scheveningen 25

Kobalttürkisgrün, Scheveningen 266

Kobaltgrün dunkel, Scheveningen 267

Preis auf Anfrage

 

 

 

2010/07

Ölfarbe auf Leinwand

95,6 x 73cm

Schillerndes Weiß, Winsor & Newton 330

Fleischfarbe, Winsor & Newton 257

Lichtrot, Pebeo 32

Gold, Winsor & Newton 283

Medivalgelb, Mussini 207

Königsblau hell, Mussini 485

Leuchttürkis, Pebeo 38

Silber, Williamsburg

Phthaloblau, Pebeo 11

Ultramarinrosarot, Scheveningen 187

Kadmiumgelb hell, Grumbacher 33

Phthalotürkis, Winsor & Newton 526

Preis auf Anfrage

 

 

 

2010/15

Ölfarbe auf Leinwand

95,5 x 74cm

Permanentgrün hell, Rubens 544

Scheveningenblau hell, Scheveningen 40

Zitrongelb, Michael Harding 108

Gold, Winsor & Newton 283

Schillerndes Weiß, Winsor & Newton 330

verkauft

 

 

 

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